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Feuerwehrjugend Chronik

 

Im Jahre 1978 wurde vom damaligen Ausschuß unter Kdt. Alois Wechselberger die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. Die Betreuung und Ausbildung übernahm Emil Wechselberger.

Mit Geschick und großem Einfühlungsvermögen verstand es Emil in kürzester Zeit, eine Gruppe mit 11 Burschen für die Arbeit in der Feuerwehrjugend zu begeistern. Wöchentlich traf man sich, um bei Spiel, Sport und Ausbildung im Feuerwehrwesen den Samstagnachmittag zu verbringen.

Am 5. Juli 1981, beim 1. Feuerwehr-Jugendleistungswettbewerb in Buch, wurde das Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen in Bronze erworben. Ein Jahr später, am 11. September 1982 erreichte man beim Bezirksjugend-Leistungswettbewerb in Stans in den Disziplinen Bronze und Silber - den hervorragenden 1. Rang. Diese ausgezeichneten Leistungen waren ausschlaggebend zur Entsendung zum Salzburger Jugendfeuerwehr-Landeswettbewerb in Mittersill, wohin jedes Bundesland die besten Jugendgruppen beschickte. Für das Bundesland Tirol wurden Rang 4 in Bronze und Rang 2 in Silber erreicht.

Diese Leistungen waren nicht allein Ergebnis einer eifrigen Jugendgruppe, sondern ein großes Verdienst des Jugendgruppenführers Emil Wechselberger, der sich mit Ausdauer und viel Geduld bei den Übungen voll und ganz für die Jugendfeuerwehr einsetzte.

In den folgenden Jahren wurden immer wieder hervorragende Leistungen in den verschiedenen Bewerben erreicht, wobei den Jugendfeuerwehrmännern einiges abverlangt wurde.
Bewährungsproben am Wassergraben, auf der Hürden- und Kriechstrecke bzw. am Laufbrett, Zielsicherheit an der Spritzwand, Handfertigkeit beim Knotenbinden, Erkennen der Armaturen, Aufbau eines Funkgespräches, Kartenlesen und Orientierung mit dem Kompaß bzw. Grundkenntnisse in Erste Hilfe waren die gestellten Aufgaben.

Die Chronik berichtet noch von unzähligen weiteren Aktivitäten wie mehrtägige Zeltlager, Ausflüge, Kompaßmärsche, Sporttage und kameradschaftliche Nachmittage.

Derzeit wird diese Arbeit von LM Bernhard Pfister und LM Werner Geisler in vorbildlicher Weise mit großem persönlichen Engagement weitergeführt.

Höhepunkt im Jahr 1998 war die Durchführung des Wissenstestes der Bezirksfeuerwehrjugend in Tux, wobei 43 Teilnehmer das Bronzene, 26 das Silberne und 25 das Goldene Leistungsabzeichen erreichten.

Den Verantwortlichen gelang es, der Jugend ein attraktives Rahmenprogramm zu bieten. Die Burschen hatten die Möglichkeit, sich am Schießstand zu versuchen. Die Gendarmerie demonstrierte den Einsatz einer Laserpistole bzw. führte den Einsatz eines Alkomaten vor. Ein Höhepunkt war sicherlich die Vorführung des neuen Notarzthubschraubers CHRISTOPHORUS 1-EC 135. Die Hubschraubercrew demonstrierte eindrucksvoll das moderne Equipement des Eurocopter 135 und erklärte die zahlreichen Möglichkeiten und Grenzen dieses modernsten Notarzthubschraubers. Als Flugretter fungierte damals unser Zugskommandant Günther Stock, der auch heute noch in der Flugrettung tätig ist.

In den Jahren, in welchen nun in TUX eine Jugendgruppe besteht, sind viele dieser jungen Burschen nach Erreichen des erforderlichen Alters in den aktiven Feuerwehrdienst übergetreten und unterstützen dort heute mit ihrem Wissen und Können die Schlagkraft und Einsatzbereitschaft der Wehr.

Die Jugendfeuerwehr ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil in der Feuerwehr geworden. Junge Menschen lernen in der Gruppe, für die Gemeinschaft zu denken und für sie Leistungen zu erbringen. Die Jugend braucht heute positive Beispiele, Kraft und Selbstbestätigung. Die Arbeit in der Gruppe ist eine Lebensschule im besten Sinn des Wortes.


Impressionen

 
 

   Jugendgruppe

Die aktuellen Florianijünger der Feuerwehr Tux!

   Sinnvolle Freizeitgestaltung


   Löschübung

Wasser marsch!

   Notrufnummern

Alpinnotruf: 140

Feuerwehr: 122

Polizei: 133

Rettung: 144

Internationaler Notruf: 112


 
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