1949
Vom 12. - 15.5.1949 fand in Mayrhofen die Tagung des Bundes-Feuerwehr-Verbandes statt. Cirka 100 Delegierte aus allen Bundesländern besuchten am 15.5. auch das Tuxertal, wo sie von der Feuerwehr und der Musikkapelle feierlich empfangen wurden.
Die Feuerwehr Tux demonstrierte den Delegierten in einer Übung ihre Einsatzkraft.
Der Präsident der Österreichischen Feuerwehren äußerte sich anerkennend über den Ausbildungsstand der Wehr im Tuxertal und bedankte sich herzlich für die Einladung.


1948

In der Ausschußsitzung am 7.3.1948 wurde der Neubau eines Gerätehauses mit Schlauchturm in Hintertux beschlossen und schon bald darauf durch den selbstlosen Einsatz der Hintertuxer fertiggestellt. Die Errichtung eines Löschwasserbassins im Gemais wurde angeregt.

 

Motorspritzenweihe am 19.9.1948 anlässlich der 50 Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Tux.


1947
Am 23. Oktober wurde die neue Zweitaktmotorspritze TS/8 von Inspektor Kogler vorgeführt und dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Tux übergeben. Die Viertaktmotorspritze H 50/3 wurde nach Hintertux überstellt. 


1946

Brand beim Zenzer in Vorderlanersbach am 4. Mai, dem Florianisonntag. Die Dachmansarde und das darunterliegende Stockwerk wurden zerstört. Durch das rasche und umsichtige Eingreifen der Feuerwehr wurde das übrige Objekt gerettet.

 

In den Sommermonaten kam es zu einem Hochwassereinsatz nach einem schweren Gewitter bei dem die Seilbahnstation und die Garagen des Magnesitwerkes zerstört, die Tuxbachbrücke und ein 150 m langes Stück der Tuxerstraße weggerissen wurden.


Für die folgenden Jahre bis 1945 fehlen die Aufzeichnungen und Protokolle der Freiwilligen Feuerwehr Tux. Dies ist wohl auf die politischen Verhältnisse in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zurückzuführen.


1940

Brand der Pechheizung im Magnesitwerk - durch Überhitzung der Pechheizanlage brannte die Halle 1 sowie die Station der Materialseilbahn zur Gänze nieder. Trotz raschem Einsatz der Feuerwehr entstand ein riesiger Sachschaden.


1939

Am 31. Jänner 1939 wurde gemäß den neuen Bestimmungen die Feuerwehr Tux samt vermögen der Gemeinde Tux unterstellt.


1938

40 - Jahr - Feier am 15. Mai - Florianisonntag


1932
Errichtung zweier Schlauchkästen und dreier Hydranten in Hintertux.


1931
Im Jahre 1931 wurde die erste Motorspritze der Firma Konrad Rosenbauer aus Linz/Donau durch die Gemeinde Tux angekauft.


1929

In diesem Jahr erfolgte der Umbau des aus Holz errichteten Feuerwehrhauses in Lanersbach, wobei die Feuerwehrkameraden viele freiwillige Arbeitsstunden leisteten.

 

Die Werksfeuerwehr am Magnesitwerk erhält die erste Motorspritze der Firma Rosenbauer.


1927

Brand des Willeitstalles auf der Bichlalm. Ein Übergreifen auf benachbarte Ställe wurde durch den Einsatz mit Wasserkübeln verhindert.

Am 25. September - Hochwasserkatastrophe im Tuxertal

Durch den warmen Wind (Föhn) und durch den einsetzenden starken Regen erfolgte ein starkes Schmelzen des Gletschers. Es kam zu Überflutungen des Tuxbaches.


1924

Die Mannschaftsstärke ist in diesem Jahr durch 8 Neuaufnahmen auf 48 Aktive angewachsen.


1920

Brand der Plattner- und Oberfasserstallung am Fasnachtssonntag. Man rückte mit Pferdegespann zur Brandbekämpfung aus, wobei es zu einem Unfall kam und eine unbeteiligte Person verletzt wurde.


1911

Brand in der Bärdille


1901

In diesem Jahr wurden zwei Handkrückenspritzen angeschafft. In den Folgejahren konnte die Einsatzkraft der örtlichen Feuerwehr durch den Ankauf von neuen Löschgeräten (480 Gulden für Lanersbach, 38 Gulden für Hintertux) seitens der Gemeinde immer wieder verstärkt werden.


1900

Auf dem ”Grieß” in Lanersbach wurde eine neue Spritzenhütte mit Schlauchturm von Sägebesitzer Georg Stock und Josef Erler - Stockbauer erbaut. Die Gemeinde Tux stellte für diesen Bau 38 Gulden zur Verfügung. 


1898

18. August - Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Tux im Gasthaus ”Unterer Wirt”

Lieferung einer ”zweiräderigen Abprotzspritze”  mit hohen Rädern, Handzugdeichsel und Aufstoßbogen durch die Firma Johann Grassmayr und Einschulung durch Herrn Knittel aus Innsbruck.

Im Herbst kam der ”Feuerwehrfachmann” Kommandant Ludwig Wildauer aus Mayrhofen und leitete die erste Feuerwehrprobe - Brandobjekt Schulhaus.